Bausparen lohnt sich auch für alle, die ihr Geld sicher und zu einem guten Zinssatz anlegen wollen, auch wenn sie weder heute noch morgen vorhaben zu bauen.
Wenn Sie als Arbeitnehmer Anspruch auf Wohnungsbauprämie und / oder Arbeitnehmersparzulage haben und bereit sind, Ihr Geld für mindestens 7 Jahre bei einer Bausparkasse anzulegen, dann können Sie eine Spitzenrendite von über 7% pro Jahr erzielen. Wenn man 6 Jahre lang (plus 1 Jahr Sperrfrist) seine Arbeitnehmersparzulage in einen Bausparvertrag investiert, kann man mit dieser Sparform Renditen wie bei kaum einer anderen Geldanlage erzielen. Sie dürfen die Bausparförderung in jedem Fall behalten, auch wenn Sie das Geld nicht für den Bau oder den Kauf eines Hauses verwenden, sondern es auf andere Weise ausgeben wollen.
Wann gibt es hohe Rendite? Durch staatliche Zuschüsse lassen sich Renditen von 7 % allerdings nur bei relativ geringen Einkommen erzielen. Bei dem Versuch eine hohe Rendite zu erzielen müssen Sie nicht nur einen Tarif mit hoher Guthabensverzinsung wählen, sondern auch eine passende Bausparsumme vereinbaren.
Als Richtwert sollte man die Bausparsumme so wählen, dass sie das Zehnfache der jährlich vom Staat geförderten Sparleistung (also 470 EUR x 10 = 4.700 EUR) nicht übersteigt, damit Sie als Renditesparer nach sieben Jahren auch ohne Nachteile über das Guthaben verfügen können.
Zuteilung des Darlehens oder nicht? Viele Bausparkassen zahlen zwar Bonuszinsen oder erstatten die Abschlussgebühr zurück, wenn der Sparer auf das vertraglich vereinbarte Bauspardarlehen verzichtet, aber der Bausparer kann nur dann auf die Zuteilung des Bauspardarlehens verzichten, wenn sein Bausparvertrag zuteilungsberechtigt ist. Wenn die Bausparsumme zu hoch gewählt wurde, wird das Darlehen innerhalb von sieben Jahren noch nicht zugeteilt, so dass eine Rendite von 7 % nicht erreicht wird. In diesem Fall müssen Sie warten, bis die Zuteilung erfolgt.